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20.12.2017
Zuchtwertschätzung Dezember 2017 - FLECKVIEH

Hella (V: Mint), Zü: Spagl, DE

Töchter geprüfte Stiere

Eine absolute Bereicherung im geprüften Segment ist der der MANIGO – Sohn MINT. Mit Spannung wurde sein Einstieg erwartet. MINT wurde bereits als Jungvererber stark eingesetzt und die Meldungen von seinen ersten melkenden Töchtern waren äußerst vielversprechend. Sehr stark ist die Leistungsbereitschaft seiner Töchter bei schwächeren Inhaltsstoffen. Im Fitnessbereich besticht er durch die ideale Kombination von guter Melkbarkeit und hervorragender Eutergesundheit. Er kann auch bedenkenlos zur Besamung von Kalbinnen verwendet werden. Eine wahre Freude sind seine Vererbungsqualitäten im Exterieur. Er liefert sehr konstant mittelrahmige, sehr feine, jugendlich wirkende Jungkühe mit bestechenden Fundamenten und Eutern.

Die bereits viel verwendeten Stiere RALDI, REMMEL und WOBBLER blieben auf hohem Niveau stabil. Die ersten Töchter aus dem Wiedereinsatz von RALDI entsprechen voll den Erwartungen. Korrekte, euterstarke Jungkühe, die im Leistungs- und Fitnessbereich zu gefallen wissen. Überragend in der Kombination von Leistungsstärke und Exterieurqualität bleibt nach wie vor REMMEL. Mit mittlerweile mehr als 1.000 melkenden Töchtern kann sich WOBBLER im Spitzenfeld behaupten und zeigt ein ausgewogenes Zuchtwertprofil. Er liefert wirtschaftliche und problemlose Kühe.

Neu als nachkommengeprüfter Vererber ist GS WISMUT im Angebot. Der Wildwuchs – Sohn kann als klarer Verbesserer der Milchinhaltsstoffe bezeichnet werden. GS WISMUT ist auch für die Besamungen von Kalbinnen geeignet und zeigt einen sehr ausgeglichen Fitnessbereich. Seine Töchter sind mittelrahmig, bei guter Körperbreite. Die Euter zeigen eine durchschnittliche Länge bei korrekter Aufhängung. Im Fundamentbereich sollte die weichere Fesselung beachtet werden.

Durch seine sehr positive Zuchtwertentwicklung bringt sich der RUPTAL – Sohn RIAZA wieder ins Spiel. RIAZA züchtet leistungsbereite Kühe mit guten Typeigenschaften und hervorragenden Eutern. Einziger Wehrmutstropfen im Vererbungsbild von RIAZA ist der Kalbeverlauf.

Genomische Jungvererber

Höchsten Zuchtfortschritt in allen Merkmalskomplexen des Fleckviehs lässt das Angebot an genomischen Jungvererbern erwarten. Gemäß unserer Zuchtphilosophie ist es erneut gelungen, neue genomische Vererber mit Stärken in den wichtigen Merkmalskomplexen aus dem Zuchtprogramm von GENOSTAR zu selektieren. Starke Konkurrenz aus dem eigenen Lager bekommen somit die bereits eingesetzten Stiere WALK, VARTA, HAZARI, VERTIGO, GS ENJO, GS HUT AB, GS VIGOR, GS DER BESTE, VIANTOR, GS DENKMAL, HETWIN, IVECO und GS PETERHANS, die nach wie vor zu den interessantesten genomischen Jungvererbern zählen. Mit GS ZICKZACK kann ein topplatzierter ZEPTER-Sohn mit der mütterlichen Blutführung über HURRICAN x RAVE x DIONIS mit Allroundqualitäten und besten Fitnesswerten punkten. GS HERZTAKT lässt höchste Leistungsvererbung erwarten und wurde aus einem exterieurstarken Kuhstamm des Betriebes Haas, St. Lorenzen selektiert. Vom Betrieb Rechberger, Turnau stammt GS HELLSEHER aus der Kombination HARIBO x REUMUT, der bei hoher Abweichung in Milchmenge und Euter positive Inhaltstoffvererbung erwarten lässt. Der VESUV-Sohn GS VATERLAND (Züchter: Sommersguter, Wenigzell) geht über WATT auf die WALK-Mutter und VOX-Vollschwester aus der Zucht des Betriebs Schürer in Bayern zurück. Aus diesem Stamm gehen auch die genomischen Jungvererber WORLDCUP und WAVE hervor.

Große Erwartungen werden in den wohl derzeit besten RALDI – Sohn GS VIGOR gesetzt. Gezüchtet wurde dieser Jungstier von der renommierten S – Kuhfamilie des Betriebes Burgstaller aus St. Georgen/Ybbsfelde. Seine Mutter SANI steht derzeit in der siebten Laktation und überzeugt durch ihre Frische und ihrem hervorragenden Euter. Bereits zwei melkende Töchter aus SANI, die absolut zu überzeugen wissen, stärken das Vertrauen in diesen Jungstier. Auffällig bei dieser sehr breit aufgestellten Kuhfamilie ist die hohe Langlebigkeit. Sowohl die Ur–Großmutter als auch die Ur–Ur– Großmutter erreichten die magische Grenze von 100.000 kg Milch. Interessant dabei ist, dass genau in diesen Merkmalen GS VIGOR stark punkten und im ökologischen GZW stark zulegen kann. Aus derselben Kuhfamilie wie GS VIGOR stammt der sehr ausgeglichene MINT – Sohn GS MITRAS. Seine Mutter SONJA ist eine spätreife und sehr korrekte WALDBRAND-Tochter. Typisch für einen MINT - Sohn zeigt sich GS MITRAS stark in der Milchmenge, ausgeglichen in der Fitness und sehr gut im Fundament-, sowieso Euterbereich.

Mit GS EQUADOR bereichert ebenfalls ein höchst interessanter Jungstier die Ausgabe. Gezüchtet wurde der derzeit höchste EVEREST–Sohn aus der bekannten Stiermutter MARIANNE vom Zuchtbetrieb Janker aus Hofstetten-Grünau. MARIANNE selbst kann als Vorzeige–Stiermutter beschrieben werden. Bereits fünf melkende Töchter von ihr überzeugen am Züchterbetrieb. GS EQUADOR zeigt auch als Everest–Sohn nicht nur Stärken im Leistungsbereich, sondern auch in der Fitness und im Euter.

Im Segment der genetisch hornlosen Vererber punkten mit GS MÄCHTIG Pp, GS MCDRIVE Pp und GS MA 17 Pp, GS MANRIQUE Pp und GS IO Hornlosvererber aus dem eigenen Zuchtprogramm, deren genomische Vorhersage Zuchtfortschritt in Leistung und Fitness gepaart mit bester Exterieurqualität erwarten lässt.

In der neu veröffentlichten Rangliste der Stiere nach Ökologischem Zuchtwert ÖZW scheinen mit GS VIGOR, GS VEST, GS DRAGONER, WALK, VERTIGO und GS WILD GUT 6 Genostars unter den besten 20 Stieren der Rasse auf und sind Beweis für die Selektionserfolge in Fitness, Langlebigkeit und Exterieur.      

DI Peter Stückler                                         

Elke (V: GS Vollwert), Zü: KahrSusanna (V: GS Wismut), Zü: Kernegger 
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