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05.11.2018
Starker Auftritt der steirischen Fleckviehzüchter beim Dairy Grand Prix 2018
champion_fleckvieh

Töchter der GENOSTAR´s INROS und MINT dominieren das Geschehen

 

Ing. Reinhard Pfleger, Rinderzucht Steiermark

 

Am Nationalfeiertag ging die Bundesschau der österreichischen Holstein- und Jerseyzucht über die Bühne. Holstein Austria wählte wie im letzten Jahr das Rinderzuchtzentrum in Traboch als Austragungsort. Fleckvieh Austria wurde zur Teilnahme am Dairy Grand Prix 2018 eingeladen. Gemäß der Tradition wurde der Verband in dessen Gebiet die Bundesausstellung abgehalten wird mit der Beschickung beauftragt. Die Rinderzucht Steiermark selektierte insgesamt 24 Fleckviehkühe, die aufgeteilt in 4 Gruppen den Dairy Grand Prix 2018 in Zahl und Qualität der Kühe bereichern konnte. Preisrichter Stefan Widmer aus der Schweiz zeigte sich von der Qualität der gezeigten Fleckviehkühe mehrmals begeistert und hob die überzeugenden Euter und den gezeigten Doppelnutzungstypus der ausgestellten Fleckviehkühe positiv hervor.

 

In den Jungkuhklassen bot sich ein Bild von besten Eutern gepaart mit korrekten Körpereigenschaften. Der Schweizer Preisrichter kürte die MINT Tochter Los Angeles aus der Zucht von Matthias Tieber, St. Marein bei Graz aufgrund ihres überragenden Euterkörpers und ihrer Feinheit zur schönsten Jungkuh der Ausstellung. Dicht dahinter folgte eine weitere Tochter des Ausnahmeexterieurvererbers MINT. Elsbeth, von der Familie Köck aus Gai ausgestellt, wusste mit Korrektheit und drüsigem Euter zu überzeugen. Diese Eigenschaften gaben den Ausschlag, dass sie zur Eutersiegerin der Erstkalbskühe gekürt wurde.

 

In den Gruppenentscheiden der Jungkühe zeigte die MANUAP Tochter Bianca von Familie Sattler aus Lobmingtal auf. Die kapitale Jungkuh mit bester Euterlänge verwies eine bestens beeuterte hornlose ISARIO Pp Tochter aus der Zucht von Herbert Fratzl, Möderbrugg und eine sehr korrekte ebenfalls hornlose MAHANGO Pp Tochter aus dem Z-Stamm von Familie Schweighofer auf Pöllau auf die Plätze. Ebenfalls platziert wurde eine extrem starke mit bestem Eutersitz ausgestattete GS WEB Tochter von Johann Wagner aus Unzmarkt.

 

Bei den Kühen mit 2, 3 und 4 Abkalbungen dominierten Töchter des Schaukuhmachers GS INROS die Entscheidungen.

 

Bei den 2. Kalbskühen setzte sich die schauerfahrene GS INROS Tochter Tina aus dem Stall von Engelbert Sitka, Miesenbach an die Spitze. Die Balance dieser Kuh im Exterieur gab für den Preisrichter den Ausschlag sie vor eine euterstarke GS MOUNTEVEREST Tochter der Familie Sommersguter, Wenigzell und eine sehr harmonische MAGIC Tochter aus der Zuchtstätte von Heinz Eichberger, St. Margarethen bei Knittelfeld zu stellen.

 

Im Gruppenentscheid der Kühe mit 3 und 4 Abkalbungen war der Sieg der ebenfalls schauerfahrenden GS INROS Tochter Sandra von Gottfried Seidl, Neumarkt nicht zu nehmen. Mit starkem Körper und einem Euter mit überragender Strichplatzierung ausgestattet verwies sie die komplette MESSI Tochter Agenda aus der Zucht von Johann Schweighofer, Pöllau und eine kapitale mit besten Eutereigenschaften überzeugende DELL Tochter von Familie Feldbaumer aus Seckau auf die Plätze.

 

Im spannenden Finale der Mehrkalbskühe entschied sich Stefan Widmer aufgrund der überragenden Balance aus Körper, Fundament und Euter für die GS INROS Tochter Sandra von Gottfried Seidl und kürte sie knapp vor der MESSI Tochter Agenda von Johann Schweighofer zur Gesamtsiegerin. Im Euterfinale entschied sich der Preisrichter ebenfalls für Sandra und ernannte sie vor der MOUNTEVEREST Tochter von Bruno Sommersguter zur Eutersiegerin der Mehrkalbskühe.

 

Neben Schönheit konnte die steirische Fleckviehkollektion auch mit beeindruckenden „inneren“ Werten punkten. Die Hälfte der ausgestellten Kühe wiesen bereits eigene Genomische Zuchtwerte auf. Die ausgestellten Jungkühe brachten eine durchschnittliche Einsatzleistung von über 33 kg Milch. Noch beeindruckender liest sich ein durchschnittlicher GZW von 120 (!) Punkten. Auch die Mehrkalbskühe lagen bei beachtlichem Durchschnitt von 114 GZW Punkten. Mehrfach waren Höchstleistungen von über 13.000 kg Milch im Katalog zu lesen.

 

Umso erfreulicher daher die Meinung von Preisrichter Stefan Widmer – selbst begeisterter Holstein Züchter - im Anschluss an die Schau über die präsentierten Fleckviehtiere: „Die Fleckviehkühe zeigten sich sehr formschön mit korrekten Fundamenten und beeindruckend guten Eutern. Mich hat die Stärke, Breite und Tiefe der Kühe sowie deren Kapazität in der Bemuskelung positiv überrascht, vor allem wenn man dazu die hohen Milchleistungen im Katalog liest. Respekt und Gratulation der Fleckviehzucht in der Steiermark.“

dariy_grand_prix_2018_reihungsliste_des_preisrichtens_1.pdf Reihungsliste FV
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