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27.08.2013
Zuchtwertschätzung August 2013

Neben einigen neuen hoffnungsvollen genomischen Jungvererbern konnten sich auch vier töchtergeprüfe Vererber neu in der Ausgabe klassieren. Weiterhin bleiben die sicher geprüften Vererber eine geeignete Alternative um die Qualität der Herde zu verbessern.

 

Nachkommengeprüfte Vererber


Die bisher bereits stark eingesetzten und bewährten Vererber bestätigten zum wiederholten Mal das in sie gesetzte Vertrauen. Hocherfreulich für die niederösterreichische Fleckviehzucht ist die Beständigkeit der GENOSTAR Vererber.

7.000 melkende GS RUMGO – Töchter bescherten dem Altmeister einen Zuchtwertanstieg von 2 Punkten auf GZW 138 und ist somit der mit Abstand höchste Wiedereinsatzvererber der Fleckviehzucht. Über seine Söhne und Töchter übt GS RUMGO einen großen Einfluss auf die Fleckviehzucht aus.

Weiterhin bleiben GS RAU als Euter- und Fitnessspezialist und INDER als Leistungs- und Euterverbesserer in der Ausgabe.

Nach wie vor sehr interessant bleiben der Wal – Sohn WILLENBERG und der Zahner – Sohn ZAUBER. ZAUBER verbessert die Leistungsbereitschaft, Milchinhaltsstoffe (v.a. Milchfett), Fitness und Fundament. Er sollte auf rahmige, typstarke Kühe angepaart werden. Auch für das Zuchtprogramm wieder interessant ist WILLENBERG. WILLENBERG ist der mit Abstand beste Wal – Sohn und liefert die gut kombinierte Fleckviehkuh mit hervorragenden Fitness- und Fundamenteigenschaften.

Mit starkem Anstieg in sämtlichen Zuchtwerten ist GS VABENE einer der Gewinner der August Zuchtwertschätzung. Sein hoher GZW von 135 beruht auf einer enorm starken Vererbung der Doppelnutzung. In der Milch liegt GS VABENE bei +1.100 kg und sein Fleischwert von 127 Punkten spiegeln die perfekte Kombination von Milch und Fleisch auf höchstem Niveau perfekt wieder. Der euterverbesserer ist für die Besamung von Kalbinnen geeignet und sollte auf fundamentstarke Tiere angepaart werden.

Der in der Milchleistung am stärksten vererbende Vererber in Niederösterreich ist der Vagabund – Sohn GS VERSETTO. GS VERSETTO wurde gezüchtet von der engagierten und begeisterten Züchterfamilie Scharner aus Scheibbs. Seine Mutter die Romwein – Tochter Ista ist eine der leistungs- und vor allem fruchtbarsten Stiermütter in Niederösterreich. GS VERSETTO liefert rahmige, elegante Jungkühe mit guten Fundamenten und langen sehr drüsigen Qualitätseuter. Aufgrund der eigenen äußeren Erscheinung der GS VERSETTO – Töchter konnte er seine Zuchtwerte im Fundament um 8 Punkte verbessern.

Die meisten Punkte zulegen konnte der aus Liniengründen hochinteressante Humid – Sohn GS HEIDUCK. GS HEIDUCK wurde bereits als genomischer Jungvererber in Niederösterreich ausgegeben und bestätigte nun seine guten genomischen Zuchtwerte. Züchter ist der bekannte Fleckviehzuchtbetrieb Ratzberger aus St. Peter / Au. GS HEIDUCK hat ein sehr ausgeglichenes Zuchtwertprofi mit Milchwert 120, Fleischwert 120 und Fitness 117. Im Exterieur liefert er rahmige, funktionelle Laufstallkühe mit guten Eutern.

In der Gruppe 3 kommen neu ins Programm der Manitoba – Sohn GS MANCHESTER und GS Volt – Sohn GS VOLONTAER. GS MANCHESTER liefert kompakte, gut bemuskelte Fleckviehkühe mit guten Leistungseigenschaften und GS VOLONTAER vererbt Exterieur, Leistung und kann für Kalbinnenbesamungen verwendet werden.

Genomische Jungvererber


Um einen zu intensiven Einsatz von einigen genomischen Jungvererber entgegen zu wirken wurden wiederum einige neue Stiere ins aktuelle Ausgabeprogramm aufgenommen.

GS MOUNTEVEREST kommt neu ins Programm und stammt von der Züchterfamilie Fried aus Oberndorf. GS MOUNTEVEREST ist bereits stark in der gezielten Paarung verwendet worden, da er enorm hohe Zuchtwerte in der Milch, Filtness und im Exterieur vorweisen kann. Die Kuhfamilie aus der GS MOUNTEVEREST stammt ist bekannt für die hohen Leistungen und das starke Exterieur.

Einer zurzeit interessantesten mischerbig hornlosen Jungvererber ist der GS Pandora – Sohn GS POLLED Pp. GS POLLED Pp wurde gezüchtet vom Betrieb Milchhof Steiner aus Berndorf. GS POLLED Pp zeichent sich durch eine ideale Kombination von Milch und Fitness aus. Beeindruckend lesen sich auch seine Exterieurzahlen mit Rahmen 114, Bemuskelung 92, Fundament 120 und Euter 107.

Mit OBI steht ein sehr linienfremder Jungvererber neu zur Verfügung. OBI ist ein Huascaran – Sohn aus Hades und zeichnet sich durch hohe Exterieurwerte vor allem in der Bemuskelung, Fundament und Euter aus.

GS WOBBLER und GS MAROLL komplementieren als Allrounder das Angebot in der Gruppe 3. Beide zeichnen sich durch durchschnittliche Milchwerte bei hohen Fitness und Exterieurwerte aus. Beide Stiere können für Kalbinnenbesamungen verwendet werden.


Grabner Ernst


Einführung der Gesundheitszuchtwerte beim Braunvieh:


Datengrundlage sind die Erfassung der Diagnosedaten der Tierärzte anhand der Arzneimittelabgabe- und Anwendungsbelege. Dafür werden nur Daten von Betrieben herangezogen, die aktiv am Gesundheitsheitsmonitoring teilnehmen und die Diagnosen weitgehend vollständig vorliegen. Derzeit fließen die Gesund-heitszuchtwerte aber noch nicht direkt in den Fitnesszuchtwert oder GZW ein.

Für die Einführung der Gesundheitszuchtwerte beim Braunvieh wurden Diagnosedaten aus Baden- Württemberg für die gemeinsame Zuchtwertschätzung miteinbezogen (10.562 Datensätze). Die Gesundheitszuchtwerte werden bei den Bullen aber erst mit einer Sicherheit von 30% veröffentlicht. Die neuen Merkmale werden als FRW (Fruchtbarkeitswert) und EGW (Eutergesundheitswert) bezeichnet.

Fruchtbarkeitswert (FRW):
• Der Fruchtbarkeitszuchtwert ersetzt in Zukunft den FRUmat ZW (Fruchtbarkeit maternal)
• setzt sich zusammen aus: 51% FRUmat, 34% fFRU, 15% Zyst

Eutergesundheitswert (EGW):
• wird aus den Merkmalen Zellzahl (ZZ) und Mastitis errechnet mit einem wirtschaftlichen Verhältnis von 70% : 30%; zusätzlich werden die Eutermerkmale wie Voreuteraufhängung, Euterboden, Eutertiefe und die Strichplatzierung als Hilfsmerkmale herangezogen
• ersetzt im GZW die Zellzahl

folgende Merkmale gehen in die Zuchtwertschätzung ein:
• frühe Fruchtbarkeitsstörungen:
  - Gebärmutterentzündung (Metritis)
  - Nachgeburtsverhaltung
  - Erkrankungen im Nachgeburtszeitraum (bis 7 Tage nach der Abkalbung)
  - Fruchtbarkeitsstörungen bis 30 Tage nach der Abkalbung; Abgänge wegen Unfruchtbarkeit in diesem Zeitraum
• Zysten:
  - 30 bis 150 Tage nach der Abkalbung
• Mastitis:
  - es wird unterschieden zwischen akuter und chronischer Mastitis
  - 10 bis 150 Tage nach der Abkalbung; zusätzlich alle Abgänge die innerhalb dieses Zeitraumes aufgrund von Eutererkrankungen den Betrieb vorzeitig verlassen mussten
• Milchfieber (Gebärparese):
  - 10 bis 100 Tage nach der Abkalbung; Abgänge wegen Stoffwechselerkrankungen im gleichen Zeitraum





ELANI (V: Vabene)STEREO (V: Rumgo)VERSETTO Tochter
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