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05.05.2015
Nachruf auf GS RAU

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Besamst du mit GS RAU fährst du zur Schau!

Dieser Tatsache konnte sich in den letzten Jahren – und wohl auch noch in Zukunft – kein Züchter entziehen. Aber auch in der täglichen Produktion zeigten sich die Stärken von GS RAU, was ihn zu einem der beliebtesten Fleckviehstiere werden ließ. Die Dominanz seiner Töchter im Zuchtprogramm basierte vor allem auf Gesundheit, Typ und Euter. Leider ging GS RAU in einem fast biblischen Alter von fast 13 Jahren ab, allerdings ist ihm ein Eintrag in die Geschichtsbücher der Fleckviehzucht als Ausnahmevererber sicher.

Kuhfamilie

GS RAU stammt aus einer der besten Kuhfamilien der Fleckviehzucht ab, dem I – Kuhstamm der Züchterfamilie Ratzberger aus St. Peter in der Au. Den Durchbruch schaffte die I – Kuhfamilie vor allem durch den überragenden Kuhmacher GS RAU, der die internationale Fleckviehzucht prägt. Aktuell begeistert der ebenfalls aus der I – Kuhfamilie gezogene, viel genutzte und populärste Stiervater 2014, GS PANDORA die Züchter.

Vererbung

Seinen Status, den er heute in der Fleckviehzucht genießt, hat sich GS RAU im Laufe seiner Karriere hart erarbeitet. Sein großer Durchbruch kam 2010, als seine Töchter aus dem 2. Einsatz aufliefen und ihm einen deutlichen Zuchtwertanstieg bescherten. Daraufhin wurde er auch von den Lesern der Zeitschrift Top Agrar zum beliebtesten Fleckviehstier gewählt. Woher kommt diese Zufriedenheit? Dies hat mit Sicherheit mehrere Gründe. Im Exterieur bringt er mittelrahmige Tiere mit guter Bemuskelung und in Punkto Eutervererbung hat er wohl neue Maßstäbe in der Fleckviehzucht gesetzt. Seine Töchter haben eine extrem hohe Eutergesundheit und kalben bei besonders guter Fruchtbarkeit sehr leicht ab. In Punkto Michleistung kann er auch nach 13 Jahren mit den „jungen“ noch sehr gut mithalten, besonders seine Eiweißleistung wird von den Züchtern gelobt.

Ein kleiner Samenvorrat ist von GS RAU noch vorhanden. Allerdings werden seine Gene über die Söhne und hier von GS RAU´s bestem RALDI weiter getragen und ganz besonders durch die vielen, vielen genetisch wertvollen Töchter, die dieser Stier hinterlassen hat. Aber auch auf Tierschauen werden wir noch viele GS RAU-Tochter bewundern können.

Johannes Wolf und Ernst Grabner

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