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11.01.2016
GS WALCH – erster und bester WALDBRAND-Sohn

gs_walch

Gezüchtet wurde GS WALCH von Franz Schrottshammer, einem passionierten Fleckviehzüchter aus Bad Mitterndorf im steirischen Salzkammergut. Der Zuchtbetrieb wird mittlerweile von Sohn Bernd geführt.

In der Dezember-Zuchtwertschätzung wechselte GS WALCH erstmals in die Gruppe der Töchter geprüften Stiere und hievte sich auf Anhieb an die Spitze der Topliste beim österreichischen Fleckvieh. Franz Schrottshammer setzte bereits sehr früh den damaligen „Teststier“ ein und machte damit eine Traumanpaarung, aus welcher der aktuell beste aller WALDBRAND-Söhne hervorging.

Die Linienführung ist sehr solide: WALDBRAND x MANITOBA x WATERBERG x RUAP. Mutter SIMONE, eine feinere, mittelrahmige Kuh, produzierte am BIO-Betrieb Schrottshammer im Schnitt über 9.000 kg Milch, ebenso Großmutter STOLZL. Der S-Stamm hat sich in der 50-köpfigen Fleckviehherde im Lauf der Jahre einen festen Platz erarbeitet.

Die Nachkommen von GS WALCH zeigen ein auffallend einheitliches Erscheinungsbild: es sind mittelgroße Jungkühe oder Kalbinnen mit guter Tiefe und breiten Becken. Die Bemuskelung liegt über dem Populationsschnitt. Die Fundamente sind bei idealer Winkelung stabil. Die Euter gefallen mit dem gewünschten Voreuterwinkel und der Verbesserung der Strichplatzierung. Das Vererbungsbild von GS WALCH liegt in Verbindung mit seiner Vererbung von gut geformten Schlachtkörpern im viel diskutierten Fleckvieh-Wunschtyp. Bestätigt wurde das auch bei einem größeren Ankauf von Kalbinnen durch einen Züchter von den britischen Inseln, der vergangenen Herbst genau diesen Fleckviehtyp suchte und dabei „unbewusst“ viele GS WALCH-Töchter selektierte. In den Fitnessmerkmalen ist ebenso eine positive Beeinflussung der Population zu erwarten. Vor allem die Eutergesundheit, die Töchterfruchtbarkeit und die guten Kalbeeigenschaften der Töchter fallen auf. Dass ausgerechnet ein Stier, der nicht selten rote Köpfe hinterlässt, den perfekten Doppelnutzungstyp bringt, ist wohl als Ironie der Natur zu werten.

Leider hat GS WALCH die Wartezeit aufgrund einer unheilbaren Erkrankung nicht überlebt. Samen ist in begrenztem Umfang noch vorhanden. Für die Gezielte Paarung kann GS WALCH somit noch kurze Zeit genutzt werden. Seine Töchter laufen jetzt mit Leistungen in größerer Zahl auf und bieten auf diesem Weg die Chance, GS WALCH-Genetik zu erwerben.

 

Peter Stückler

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