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Aktuelles zur Zuchtwertschätzung April 2017

Zuchtwertschätzung April 2017 Fleckvieh:

AKTUELLES ZUR ZUCHTWERTSCHÄTZUNG

Das aktuelle Ausgabeprogramm für das Frühjahr ist durch größere Veränderungen gekennzeichnet. Neben einer Vielzahl an neuen Stieren die ab Mai die Ausgabe bereichern, wurden auch weitere Veränderungen durchgeführt.

Die Ausgabegruppe 4 (Landeszucht) wird aufgelöst, für die Landeszucht können die Stiere der Ausgabegruppe 3 (Normalpreis) ohne Prüfungsbeitrag verwendet werden. In dieser Ausgabegruppe befindet sich nun auch genomische Jungvererber. Weiters werden die interessantesten Prüfstiere in Zukunft nach dem Einsatz von 1.000 bis 1.500 Portionen als Prüfstiere, sofort frei verfügbar ausgegeben.

FLECKVIEH – geprüfte Vererber

Neu in der Spitzengruppe der geprüften Stiere ist der hochinteressante Neueinsteiger REMMEL. Dieser von der Familie Remmelberger aus Tittmoning gezüchtete Ricki – Sohn stammt aus einer sehr beeindruckenden GS Rumgo - Tochter. REMMEL zeigt bei seinen ersten Töchtern eine enorme Leistungsbereitschaft in Kombination mit einer hervorragenden Doppelnutzung bei seinen männlichen Nachkommen. Als fehlerfrei kann seine Vererbung im Exterieur interpretiert werden. Seine rahmigen, gut kombinierten Töchter überzeugen mit guten Fundamenten und überragenden Qualitätseutern. Einziger Wermutstropfen bei REMMEL ist die Trägerschaft des Erbfehlers FH2 (Minderwuchs).

Ebenfalls den Sprung in das geprüfte Angebot schaffte GS WALDBACH. Dieser sehr leistungsbereite Waldbrand – Sohn wurde vom Zuchtbetrieb Christa und Hubert Heindl aus Rohrbach gezüchtet. Auffallend positiv bei den GS WALDBACH Jungkühen ist die gute Persistenz und die sehr gute Melkbarkeit. Im Exterieur liefert er sehr rahmige, körperstarke Jungkühe die mit sehr stark aufgehängten Eutern beeindrucken können.

Die bereits intensiver genutzten Vererber DELL und RALDI konnten ihre Zuchtwerte weiterhin bestätigen und zeigen nach wie vor ein sehr ausgeglichenes Zuchtwertprofil. Von DELL wurde bei der Bundesfleckviehschau in Maishofen eine viel beachtete Nachzuchtgruppe präsentiert.

Sein enorm hohes Zuchtwertniveau nochmal steigern konnte WOBBLER. Er kombiniert höchste Milchleistungen bei enorm ausgeglichener Fitness und Doppelnutzungseigenschaften. Die momentan stark positiv auffallenden Töchter aus dem Wiesereinsatz von GS VERSETTO bescheren ihm einen Zuchtwertanstieg.

Wirtschaftliche und leistungsbereite Nachkommen kann man sich von den Stieren GS WURZL, GS OTHELLO und WILDGAST erwarten.

FLECKVIEH – genomische Jungvererber

Nach der April Zuchtwertschätzung werden in jeder Ausgabegruppe drei neue genomische Jungvererber gelistet. In der Kategorie 1 sind dies die viel beachteten Jungvererber GS DRAGONER, VIANTOR und PERFEKT. GS DRAGONER ist ein linienmäßig interessant gezogener Dax – Sohn aus einer GS Othello Stiermutter. Gezüchtet wurde dieser Jungstier von der Familie Aichinger aus Viehdorf. Seine genomischen Zuchtwerte bescheinigen GS DRAGONER eine ordentliche Leistungsbereitschaft, gepaart mit hoher Fitness und überragenden Eutern.

Der Rotglut – Enkel VIANTOR stammt von einer sehr interessanten Kuhfamilie ab und wurde gezüchtet von der Familie Abenthum aus Obermühlhausen. Seine enorm starken Zuchtwerte bei den Milchinhaltsstoffen bescheren VIANTOR einen beeindruckenden Milchwert. Hochpositiv zeigen sich auch seine genomischen Zuchtwerte in den Bereichen Fleisch und Fitness. Diese Stärken kombiniert er mit einem fast fehlerfreien Exterieurprofil.

Der bereits intensiver in der gezielten Paarung verwendete PERFEKT kommt ebenfalls neu in die Ausgabe. PERFEKT ist der momentan beste und ausgeglichenste GS Pandora – Sohn und ähnelt sehr seinen viel genutzten Vater. Gezüchtet wurde PERFEKT vom Betrieb Schechner aus Tuntenhausen. Seine Mutter ist eine ungemein leistungsstarke Hutera – Tochter. Diese Leistungsstärke kombiniert mit guten Fitnesszahlen zeigt auch ihr Sohn PERFEKT. Keine Wünsche offen bzw. für hohe Attraktivität sorgen seine hohen genomischen Exterieurzuchtwerte.

Ebenfalls neu in der Kategorie 2 sind EXTREM, GS MINDMAP und GS WESTWING PS. Der Evergreen – Sohn EXTREM zeigt ein sehr ausgeglichenes Zuchtwertprofil und kann als einer der wenigen Everest Nachkommen auch im Euterboden mit guten Zuchtwerten glänzen.

GS MINDMAP stammt vom viel genutzten Jungstier Mint ab und wurde gezüchtet vom Betrieb Koeberl aus Birkfeld. GS MINDMAP kann mit einem starken Fitnessbereich und einem kompletten Exterieur überzeugen.

Ein interessanter Vertreter der Hornlosgenetik ist GS WESTWING PS, der vom Zuchtbetrieb Kaluser aus Miesenbach gezüchtet wurde. Er kann mit einer für die Hornloszucht interessanten Abstammung punkten. Aufgrund seiner guten Zuchtwerte in den Merkmalen Melkbarkeit, Inhaltsstoffe und Fleischwert dürfte er ein idealer Anpaarungsstier für Mungo Nachkommen sein.

In der Kategorie 3 bereichern die Jungstiere GS MAGMA, GS VOLLZEIT und GS WATTENS die Ausgabe. GS MAGMA ist ebenfalls ein sehr ausgeglichener Mint – Sohn vom bekannten Zuchtbetrieb Enne Marianne aus Grünau. Der GS Vollwert – Sohn GS VOLLZEIT wurde gezüchtet vom Betrieb Steindl aus Grainbrunn. Seine genomischen Zuchtwerte versprechen ein hohes Leistungspotential bei einer überragenden Melkbarkeit. Vom Betrieb Maier aus Altlengbach kommt der Watt – Sohn GS WATTENS in die Ausgabe. Er zeichnet sich durch seine Allroundfähigkeiten aus.

 

Sinnvoll erscheint, die allerbesten nachkommengeprüften Vererber weiterhin einzusetzen, gleichzeitig aber auch die Chancen der genomischen Selektion zu nutzen. Um das Risiko durch die niedrigeren Sicherheiten zu begrenzen, sollten mehrere genomische Jungstiere ausgewählt und gleichmäßig eingesetzt werden.

 

Ernst Grabner

 
 
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